Verliebt, verlobt, verpeinlicht: Bonner Knutschfleckchen heiratet Zonen-Urschel


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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Direkt nach der Konfirmation hat der kleine Guido seine Mutti geheiratet. Trauzeuge Horst „Ödipussy“ Seemeier macht, was er als Chefdiplomat aus dem Land des Lächelns gelernt hat:  gute Miene zum blöden Spiel. Mutti hätte es ja auch schlimmer treffen können. Immerhin hat der Bub ja gute Anlagen (in Liechtenstein und der Schweiz, glaub ich) und in seinem Alter schon den schwarzgelben Gürtel im Krisen-Weggrinsen. Ein Lausbub, Laumann und Blaumacher von Format wird aus dem frisch verpartnerten Sympath mal werden, comme il faut und cosi fan tutte, Kameraden! Der seit kurzem onanie-abstinent lebende Jungjurist freit keine blonde Barbie mit Atomhupen, der läßt sich von oberflächlichen Sex-Äußerlichkeiten gar nicht erst geil machen, der greift sich lieber die solide abgehangene Maultrommel aus der Uckermark ab, die Kartoffel mit dem Pokergesicht (Royal Flunsch!), von der er mit Recht erhoffen darf, daß sie ihn samstagabends, wenn regierungsfrei ist, auch mal ordentlich stramm übers Knie legt. Erwartungsfroh strahlt das Arschgesicht schon mal über alle Backen. Wie ein kaputtes, notdürftig mit Tesa geflicktes, noch mal kurz „ans Netz“ gehendes Atomkraftwerk.

Hei, das wird bestimmt dann zünftig, scheint auch der Feld- und Wiesn-Freund Seebeißer zu schmunzeln, dem man eigentlich selbst Absichten auf Mutti nachgesagt hatte, nach dem er der ollen Urschel neulich vom Oktoberfest extra ein Lebkuchenherz mitbrachte bzw. ihr vor die Füße legte, wo draufstand, also auf dem Herz, nicht den Füßen, „Angelika du bist unsere Beste“ oder so ähnlich. Aber Horst Seemann lächelt tapfer. Als Diplomat kann er ja auch schlecht zum Juniorpartner und neuen Hausfreund sagen: „Warum grinst du Blödmann denn so verschwiemelt?!“ So etwas sagt ein Brautführer aus der Hauptstadt der Bewegung nicht. Daher kann der bengelhafte Spitzbub und verliebt in seine Zukunft winkende Außen-Ministrant in spe auch nicht antworten: „Ich freu mich so auf die Kohabitationsverhandlungen! Ich schätz, ich steh ganzganz kurz vorm ersten Koitus!“ Mutti pliert dazu wie gerade selbstbefriedigt in die Kamera und deutet mit den Händen an, wie groß die Welle ist, die der Guido machen kann. Ganz schön groß, oder? Und länger als Zonen-Urschels erste Banane im freien Westen!

(Für diesen unreifen Beitrag bitte ich um Entschuldigung. Ich weiß nicht, so kenne ich mich gar nicht. Was ist mit mir los? Warum mir zu diesen Nasen bloß noch Zoten & mühsam unterdrückte Obzönitäten einfallen, ist mir schleierhaft. Ich schätz, für Politik bin ich zu hohl, unernst, albern und oberflächlich…)

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11 Kommentare - “Verliebt, verlobt, verpeinlicht: Bonner Knutschfleckchen heiratet Zonen-Urschel”

  1. donqyxote Says:

    Ich finde die Arm- und Handbewegungen irgendwie gut.
    Westi grüßt mit der Rechten, Osti oohhmt dalaiartig und bei Seei hängts und gucktst ( nach unten ).

  2. donqyxote Says:

    hängtst

  3. oachkatz Says:

    MIr scheint, Du steigerst Dich rein, Meister kraska. Mir persönlich lieber gegen Westerwelle und Merkel als gegen die Muslime im Allgemeinen und Besonderen. Allerdings finde ich, Seehofer bekommt im Vergleich zu wenig ab. Von mir aus darf es nun ruhig ein neues Thema sein – da freue ich mich drauf.

    • 6kraska6 Says:

      Oooach, Oachkatz! Ein neues Thema? Ich dachte, ich hätte jetzt für vier Jahre eines gefunden. Na gut, muß ich mich eben wieder raussteigern. Aber zu Seehofer fällt mir leider nicht viel Böses ein. Keine Ahnung, warum, aber den Knilch finde ich irgendwie fast sympathisch. – Und über Muslime darf ich auch nicht mehr lästern? Was ist mit Christen? Gehen Christen? Behinderte? Doofe? Nee, danke, Juden nicht. Da versteh dann wieder ich nicht so viel Spaß. Ansonsten bitte ich um Vorschläge: Wer sollte mal so richtig durch-veralbert werden?

      • oachkatz Says:

        Von mir aus alle, meister kraska, nur nicht zu viel davon…ich präferiere die Abwechslung. Manche Gruppierungen finde ich allerdings per se schon nicht so lustig. Wie wärs denn mal mit fanatischen Buddhisten?

  4. Neuköllner Botschaft Says:

    Ich vermisse circa 1001 «Tags» bzw, «Schlagworte» – und bitte um Korrektur.

  5. 6kraska6 Says:

    @oachkatz: Fanatische Buddhisten existieren m. w. nicht. Das ist ein Oxymoron. Buddhismus ist das Gegenteil von Fanatismus. Soweit ich weiß; vielleicht kenne ich ja nicht alle Spielarten. Von buddhistisch motiviertem Mordterror hab ich noch nie gehört. Von muslimischem und christlichem schon.

  6. oachkatz Says:

    Na, dann wäre dies doch mal eine Herausforderung, oder? Über terrorisierende Muslime und Christen kann sich dann ja jeder auslassen…


  7. […] Attacken auf der Linie U7 die einst ersehnt und gesuchte Lebensader relativiert hat. Ebenso links wie die Picardeure und die Tage bzw. Jahre  Brels sind heute meine Schritte und Ausschreitungen […]


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