Mann-am-Rand-Blues


Am Rand da hat ein Mann gestanden
Der war vom Wandern schon ganz wund
Auch kam ihm der Verstand abhanden
Zwischen Al-Andaluz und Annalund

Er erstand etwas Sand in Flandern
Und ein Stück Land mit eigenem Fluss
Den ließ er im Sand mäandern
Das Stranden empfand er als Lebensgenuss

Als die andern das Abendland erfanden
Blieb er orientalisch entspannt
Er ist dann in den Anden gelandet
Und Abendland ist abgebrannt.

Bleibt die Sache mit dem Verstand
Der ist, wie gesagt, zuschanden
Und der Mann steht deshalb am Rand
Wo wir ihn ja am Anfang schon fanden.

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8 Kommentare - “Mann-am-Rand-Blues”


  1. Klappt ja auch mit der Lyrik!

  2. mike-o-rama Says:

    Geil. Edel. Ausdrucksstark. Will ich haben. Wieviel?

  3. /cbx Says:

    Verdammt. Warum nur muss ich dabei nur ausgerechnet an James Krüss denken?

    Ist das sehr schlimm?

  4. joulupukki Says:

    Wenn man bedenkt, dass silbenzählen bloß was für Mathematiker und Pixelwixer ist, dann ist das doch ein herzallerliebstes Ergebnis.

  5. 6kraska6 Says:

    „Pixelwixer“ – gutes Wort fürs Scrabble. Aber steht das im Netz schon irgendwo? Na ja, jetzt schon…


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