Posted tagged ‘facebook’

An alle Facebook-Freunde: Kraska gehts gar nicht so.

15. Dezember 2011

Ooo, ooh: Kraska wird krank!

Huii, boah. Beim Wäscherei-Metzger Joh. Ferkel GbR ist heut Jubeltag! Jubiläumschemie! Heut gibts mal kein Morgen, und die Mikroben tanzen auf dem Tisch. Manche taumeln schon: Sagrotan auf ex, Flatrate, totaler Koma-Tango. Ist es Zeit für Wick-Medi-Neit, intravenös? – Schwindeln jetzt, mal ehrlich, war das noch mal transitiv oder intransitiv? Dativ oder Dings? Mich schwindelt jedenfalls, weil ich tief im Viszeralen viral mich herausgefordert fühle. Vor den Augen tanzen Milliarden Fibrillen, Bakteriokokken, Legonellen, Playmobilyten, das ganze Programm der eklichten Kinderkrankheiten! Ich fühl mich wie gemasert, gerötelt und vermagendarmt. Herr Doktor, ist es ein Wurm oder ein banaler Konfekt? 

Nachricht an alle Facebook-Freunde: Ich aß heute Blutwurst mit Pampe! Ist das gut oder etwa schlecht?  Was hilft? Homöopathie? Teewurst mit Rum? Mein Existenz-Status nach Professor Heidegger: ontologisch blümerant. Sein-zum-Tode usw. Es geht zu Ende mit mir, freilich, na gut, schon seit zwanzig Jahren, falls das denn Grund zur Hoffnung lässt. Habituell verkeimtes Auto-Immun-Syndrom (nach Dr. Sjögren), bin gegen mich selbst allergisch. Einmal mich im Spiegel geschaut, schon mobilisiere ich alle Abwehrkräfte. Was hilft denn gegen mich? Das fieseste am Narzissmus, selten beschrieben, ist, wenn man alt, dick und schwach wird. Hässlichkeit! Wen noch lieben? Die Gattin, okay, ja. Aber wird sie mich noch wollen, dieses Häufchen, bzw. diesen dicken Berg von Elend, wo ich bin? Nicht jeder Matratzen-Gruftie ist ein Harry Heine!

Wobei mir Nachruhm jetzt mal ausnahmsweise völlig wurscht ist. Alle Heizungen auf fünf, und ich friere wie ein Schneider in der Arktis, oder, Gegenteil, oben oder unten, Antarktis, egal. Fühl mich wie ein bedrohter Eisbär – der Lebensraum schmilzt! Scheiß Gefühl. Mein Schreibtisch fühlt sich klebrig an. Mikro-Organismen verhöhnen mich! Ich versuche, ein naturwurzeliges Reinhold-Messner-Gesicht zu machen, ein vollbärtig wetterzerfurchtes, optimistisches, unzerstörbares Heldengesicht, um mir selber aufzuhelfen, aber es will nicht gelingen, ich bin halt Neurastheniker, temperaturempfindlich und Diplom-Hypochondrist. Mein attestiert krankes Herz spielt TripHop, bedrohlich schleppende, wummernde Beats, Synthiziser auf der Intensivstation, Schicksalsmelodie. Mein Spiegelbild kann sprechen. Es sagt: Du wirst sterben! Früher oder später. Und dann sagt der Wetterbericht noch, jetzt würde aber mal bald richtig Winter! Ich bin dann mal weg, fürchte ich.

Wenn ich morgen noch am Leben bin, melde ich mich, in der Gewissheit, dass diese Nachricht ungefähr 15 Freunden ein „Gefällt mir“ abringen wird. Wenn es einem so geht, wie mir, wär man natürlich gern eine Opernsängerin. Was hat Violetta in „La Traviata“ noch schön gesungen, als sie fast schon tot war. Ah, ach!

Irre! Hauptschüler stellen sich vor Guttenberg!

3. März 2011

Hauptschüler stehen zu Karl-Theodor von und zu Guttenberg! Abschreiben? Ist ja wohl kein Grund für Rückschritt oder Nich-Arbeit-gehn! ! So finden auch Veli, Tyson, Max, Basti und Hassan von der Hauptschule Gorch Fock in Werderswerder. Hier ihr Statement:

„Ey, krass, mann, Alda, escht, verschteh isch nicht! Wiso darf der nich mehr Arbeit gehen? War doch Guttemann! Un derbe Styler, vallah! Warum musse dem denn Rückschritt tun? Blos wegen Abschreiben? Machen wir doch alle wenn Schule, dem Veli, dem scheise Hassan, dem Tyson und isch. (Habisch Abschrift bei Ali, den scheise makat, war aber blos mangelhaft) Isch war sogar schon mal Knast ja und? Meine Haare sizze gutt, geile Körper un blonde Schlampe hab ich auch. Denn darf ich doch auch Arbeit gehen wenn mal will. Die Deutsche, Alda, spinn ma wider, escht. Voll die Juden, ey, die Lehrer un so, die wolln dem Guttemann nicht gehe lasse sein Djob.  Voll krank. Geh isch jetz Demo für den, vallah, mit mein Kusengs und alle. Wenn dem Abschreibe jetz Straftun und krass Verbresche, krieg isch Hauptschulabschluss nich, Mann! Auf feezbuk sinn wir voll die Masse, Alda, un warn wir auch schon Bildzeitunk! Kompt alle, Bruder, auf zu dem Demo!“

 

Seniorenentsorgung

19. Dezember 2010

Solides Senioren-Modell

Gesellschaftliches Sorgenkind: Senioren. Sie werden immer älter, immer gesünder und stehen überall im Weg herum. Verschandeln das Stadtbild. Nerven. Erinnern daran, dass man selber nur ein begrenztes Haltbarkeitsdatum hat. Das ist ärgerlich! – Muß das denn sein? Nein! Man kann die Greise von der Straße holen! Wie denn? Setzt sie einfach vor den PC, das Notebook, den iMac! Da haben sie Spaß und sind aus der Fahrbahn. Das heißt, zunächst machen sie natürlich ein dummes Gesicht und einen mittelschweren Überforderungsflunsch: Was soll ich mit diesem Zauberkasten denn anstellen? Wo soll ich da drücken? Und was passiert denn da nun?

Zwar kenne ich persönlich eine Menge Senioren, die informatisch und EDV-mäßig alles top auf der Reihe haben, besser als Nintendo-Jungspunde jedenfalls, aber das Klischee will es, dass Senioren halt doof und computer-resistent sind. Na ja, ich im Grunde ja auch.

So habe ich etwa erst gestern zum ersten Mal (!) „ge-chattet“! Boah! Es kam so: In meinem iMac machte es plötzlich „Blub“. Dann noch mal „blub“. Ich brauchte ungefähr eine halbe Stunde, um zu raffen, dass eine Freundin (die Bloggerin und berühmte deutsch-amerikanische Blues-Chanteuse „bitch-in–berlin“), mich auf „facebook“ … wie sagt man? An-ge-chattet? hatte. Oh Gott! Was jetzt bloß tun? Oh, oh! Techno-Alarm! Und kein schlaues „Kid“ da, mir zu helfen! Ich brauchte eine weitere halbe Stunde, bis ich geschnallt hatte, wo man seine Antwort eintippen musste und wie man dann die absendet. Dann aber entspann sich ein schönes Schrift-Gespräch über Blues, Philosophie, Medizingeschichte, Gänse-Leber und Hühnermägen. Etwas holprig noch, weil sich die Antworten immer kreuzten, überschlugen und verknubbelten, aber immerhin!

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für den alten Magister, der noch mit Tinte, Pergament und Gänsefeder aufgewachsen ist. Jetzt kommuziert er in Echtzeit und hat Spaß! Die Goethe-Zeit neigt sich dem Ende zu. Empfindsam gereimte Liebeserguss-Epistel gibt es ab sofort nur noch in Kostümfilmen.

Daten-Krake Paul, quatsch, Google, sorgt sich auch um die Senioren. Deshalb hat er/sie ein Programm aufgelegt, das älteren Mitbürgern den Weg zur PC-Nutzung ebnet. Per Video-Schulung. Etwas gönnerhaft und betulich, nimmt die Suchmaschine uns Alte an die Hand, um uns begreiflich zu machen, was z. B. „copy & paste“ bedeutet, wie man eine E-mail verschickt oder, hm, … chattet. Für seniorale PC-Doofheit gibt es nun keine Entschuldigung mehr. Wenn Opa jetzt ein Foto seines Enkels ge-mailt kriegt, hat er ab sofort freudig erregt Geschenke abzuschicken. Zur Not, für Fortgeschrittene, per „paypal“. Auf diesem Wege werden Senioren auch dem Markt wieder zugeführt, was ja nur gut ist. Schließlich ist Digit-Xmas.

 

The party goes on („selber schuld“)

24. Juli 2010

Das Ende der Party - der Ort des Todes (Foto: SPIEGEL online)

Duisburg am 24. Juli, 19.00 Uhr: Immer wieder knattern Helikopter im Tiefflug, landen im 15-Minutentakt; Sirenen durchschneiden die Abendluft. Blaulicht zuckt. Rettungssanitäter, Feuerwehrzüge, Bundesspolizei, Streifenwagen. Unverständliche Lautsprecherdurchsagen. Bereitschaftspolizei in Kampfmontur ist aufgezogen. Die Stadt ist faktisch von der Außenwelt abgeschnitten, die Autobahn gesperrt, der Zugverkehr eingestellt, das Handy-Netz zusammengebrochen. Stromausfall im WDR-Studio. Die Notaufnahmen der Kliniken haben Hochbetrieb

Es herrscht Chaos und Fassungslosigkeit. Vor dem Bahnhof drängen sich Menschen, teilweise alkoholisiert, unter Drogen und aggressiv – sie wissen nicht, wohin. Wohl neunzehn Menschen sind gerade im Gedränge zu Tode getrampelt worden oder von einer schmalen Beton-Treppe in den Tod gestürzt, achtzig Schwer-, ungezählte Leichtverletzte. Währenddessen geht, unfassbar, die Techno-Party unentwegt weiter, die Bässe donnern, als solle der brüllende Lärm die Katastrophe übertönen – angeblich hat man Angst, Massenhysterien auszulösen, wenn man den Rummel abbricht. Die Gefahr von Ausschreitungen ist noch nicht gebannt. Die stillgelegte Stadtautobahn füllt sich mit Sanitätszelten.

Per Webcam und Video-Stream verfolge ich „live“ und fassungslos das Desaster, eine Katastrophe, in welche die Verantwortlichen nahezu wissentlich und sehenden Auges hineinsteuerten. Eine groteske, nahezu unbegreifliche Kombination von Unfähigkeit, Fehlplanung, Verantwortungslosigkeit, Schlamperei und Dummheit. Seit Tagen habe ich mich, Zeitung lesend, gefragt, was den Loveparade-Veranstaltern, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn und der Stadt denn eigentlich als Lösung vorschwebte, wenn die offiziell erwarteten (!) anderthalb Millionen Party-Besucher durch einen einzigen (!) Eingang auf einen abgesperrten Platz drängen, der für gerade 500.000 Menschen ausgelegt ist. Wie um Himmels Willen hatte man sich das gedacht? Was hatte man geplant, wenn Hunderttausende frustrierter, überhitzter, alkoholisierter, mit Drogen aufgeputschter, erschöpfter, enttäuschter junger Leute nach stundenlanger, strapaziöser Anreise auf das bereits überfüllte Party-Gelände drängen würden und dann zwischen den Gittern und Absperrungen nicht mehr ein noch aus, bzw. nicht mehr vor- und nicht mehr zurück wüßten? Wie soll man das anders nennen als ein programmiertes Chaos? Eine willentlich in Kauf genommene Katastrophe?

Kann man das irgendwie erklären? Vielleicht durch besinnungslose Profit-Gier, Kommerz-Verblödung, Geltungssucht, allgemeine voluntaristische Schönrednerei im Vorfeld, durch kollektive Borniertheit und verantwortungslosen Leichtsinn, durch die banale Selbstbeweihräucherungssucht der sog. Event-Manager oder den Dilettantismus inkompetenter „Stadtväter“? Durch die selbstzufriedene Sturheit einer völlig überforderten Polizei? Hat man gedacht, es würde schon, gegen alle Prognosen, irgendwie gutgehen? Wie hat man das allen Ernstes glauben können?

Es gab viele Stimmen, die Zweifel daran äußerten, dass eine arme, unterorganisierte, schlecht ausgerüstete, logistisch überforderte und überdies in solchen Veranstaltungen unerfahrene Halbmillionenstadt wie Duisburg ein Ereignis mit 1,5 Mio. Menschen organisieren und sichern könnten. Sie wurden als Miesmacher und Stimmungskiller zum Schweigen gebracht. Die Kritiker und Skeptiker störten die Selbstbesoffenheit der Kulturhauptstadt-„Macher“. Ein junger Mann, der der tödlichen Massenpanik um ein Haar entging, hatte die Polizei schon vor dem Desaster dringlichst gewarnt. Die Antwort der Polizei: „Willst DU das hier organisieren, oder was?“

20.30 Uhr. Die medialen Gebetsmühlen sind angeworfen, die offiziösen Krokodilstränenwerfer arbeiten voll Rohr. Mechanisch wird wieder von „Tragödie“ und „Tragik“ gelabert. Aber „tragisch“ nennt man unausweichliche Unglücksfälle. Das Desaster von Duisburg war keineswegs unausweichlich. Es war, wie gesagt, mehr als voraussehbar. Die Krokodilstränen werden bald wieder trocknen. Noch immer wummert die Parade der Floats aus 300.000 Watt-Anlagen.

20.45 Uhr: Die Schuldfrage ist schon geklärt. Die Verantwortlichen haben nicht die Verantwortung. Der frischgebackene (bislang in Duisburg wirkende) NRW-Innenminister Jäger findet in einem ersten Interview, die „Polizei“ habe „gute Arbeit gemacht“. Die Pressekonferenz der Stadt Duisburg findet, sie, die Stadt, die Behörden und die Planer  trügen keine Schuld; schuld seien vielmehr eindeutig die Opfer selbst, die sich nämlich „nicht an die Spielregeln gehalten“ hätten.

22.10 Uhr: Der Duisburger „Krisenstab„, namentlich der ganz offenbar Hauptverantwortliche, „Sicherheitsdezernent“ Wolfgang Rabe, schießt sich darauf ein, auf übelst demagogische Tour übrigens und mit steinern-zynischer Fresse, den jungen Todes-Opfern selbst die Schuld zu geben. Die hätten sich nämlich „irrational verhalten“. – Als hätte man nicht GENAU DAS zuvor einkalkulieren müssen! Als wäre es nicht die eindeutige Aufgabe der Sicherheitsbehörden, solch irrationales Massenverhalten – was bei Loveparade-Veranstaltungen ja vorkommen soll – eben vorauszusehen und im vorhinein (!) unmöglich zu machen! Was für eine ungeheuerliche Dreistigkeit den Opfern und ihren Familien gegenüber! Nebenbei: Immerhin sitzt in Duisburg z. B. das weltweit anerkannte und renommierte Fraunhofer Institut, das mit seinen Forschungen und Konzepten zur Steuerung und Sicherheit von Menschenmassen-Ansammlungen, bereits geholfen hat, etwa in Mekka die berüchtigten und gefürchteten Massenpaniken unter Pilgern fortan zu verhindern. Dort wird man das Wort „Risikoanalyse“ ja wohl eigentlich kennen. – Hat der Herr „Sicherheitsdezernent“  da nicht mal nachgefragt,vorher? Hatte er das nicht nötig, weil Massen ja bekanntlich immer  „den Spielregeln folgen“? *

(Nachtrag 26. 07. 2010: Inzwischen ist bekannt, daß der Professor für Physik des Transports, Prof. Michael Schreckenberg, sehr wohl in den Planungsstab „eingebunden“ war – was immer das konkret heißen mag. Seine nachträglichen Einlassungen wirken merkwürdig fahrig und unkonkret. Die spätere Todesfalle hatte er zumindest „im Vorfeld“ nie gesehen oder betreten. Welche Rolle die „Experten“ gespielt haben, ob man auf ihre Expertisen oder gar Warnungen gehört oder sie in den Wind geschlagen hat, wird erst noch zu klären sein. Immerhin war Prof. Schreckenberger der m. W. EINZIGE, der sich „von Schuld nicht freisprechen“ wollte…)

22.50 Uhr: Noch immer kreisen Kampfhubschrauber der Bundespolizei über Duisburg. Im Fernsehen verbreiten die unmittelbar oder politisch Verantwortlichen – schier unfaßbar kaltschnäuzig und arrogant der Herr Ex-WDR-Indentant und Kulturhauptstadt-Chef Fritz Pleitgen – geradezu haarsträubende Lügen bzw. Halbwahrheiten, um jede Verantwortung von sich zu wälzen Es ist wirklich unsagbar widerlich.  Ich glaube, ich war von dieser Politiker-Kaste schon lange nicht mehr derart angewidert und abgestoßen. Ein wahrhaft unsägliches, erbärmliches Schauspiel. Zum Speien.

23.03 Uhr: Plötzlich und noch immer ohne jede Erklärung (!) stoppt in der Party-Zone nun endlich, endlich, fünf Stunden nach dem Horror-Desaster, das Gewummer. Man spielt nun Meeresrauschen (!) ein und schickt die Leute sang- und klanglos nach Hause. Bis zu Stunde wissen noch immer Zigtausende junger Party-Gänger nicht, was überhaupt geschehen ist. So will es das sich selbst ohne Scham so nennende „Krisenmanagement„. Ich wußte gar nicht, daß die Richter-Skala des Zynismus nach oben dermaßen offen ist.

Für neunzehn junge Frauen und Männer ist die Party jedenfalls vorbei. Für immer.  – Selbst schuld, ja?

PS: Krododilstränenwerfer und erste kritsche Fragen hier:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Das-toedliche-Unglueck-wirft-Fragen-auf-id3279049.html

Hier noch eine Zuschrift aus Maidenhead, London, UK:

Chris Irwin schreibt auf facebook

„It’s not over until the fat bastard(s) owns up.

By strange coincidence on Saturday evening, I was sat at the PC bellowing with laughter at a blog posting made by good mate, philosophy lecturer and scribe extraordinaire: Duisburg resident Reinhard Haneld (aka 6kraska6). A while later, I was prompted from my semi-slumbers during the evening TV news upon hearing the word ‚Duisburg‘ and began to see initial reports of this appalling state of affairs.
Knowing from his blog that he is not shy of attending the occasional odd venue/locale in the eternal pursuit of satisfying his curiosity and that of his ardent readers, I hasten computerwards to establish contact. I was relieved to learn pretty quickly that at least all is well in his household. His daughter set out to attend the party, but could not get in. His wife – a TV reporter – is out there at ground zero covering the carnage.
The following morning, I receive further news and see that he has posted a report listing the events and posing some very heavy questions about responsibility.
The report is available in German on the link (I might translate it later). It seems that person or persons hitherto unknown fucked up big time. The whys and wherefores will doubtless/possibly emerge eventually, not that this will be any consolation to those who are mourning young loved ones.“