Was man sagen darf


Während des Vortrags von Reinhard Haneld: Das Publikum zieht erste Konsequenzen

Jetzt ist es so weit. Kraskas seriöses Alter Ego hat seinen mit Spannung erwarteten Vortrag über die Frage gehalten, was man sagen darf und was nicht, wer darüber bestimmt und was das überhaupt bedeutet. Der Philosoph brauchte Personenschutz, denn das Thema ist vermintes Gelände. Immerhin geht es um Diskriminierung und den Kampf dagegen, um political correctness, Rassismus zudem, aber auch um Zensur und Redefreiheit. Das Spannendste zuerst: Der Referent hat seinen Vortrag überlebt! Weder die Navy Seals noch Al-Quaida haben ihn geschnappt, und die grün-linken Sprachsäuberer waren irritiert, weil die erwarteten Provokationen ausblieben, oder jedenfalls nicht so leicht zu identifizieren waren. Trotzdem, genug Zündstoff war schon im Spiel. Schon deshalb, weil der Magister zu dem skandalösen Schluß kommt: „Man darf ALLES sagen!“ – zumindest im Prinzip. Wie bei Philosophen üblich, gab es ein paar Wenns & Abers. Davon abgesehen wagte der Magister die Feststellung, die sog. Sarrazin-Debatte hätte eine absoluten „Niveau-Tiefpunkt“ markiert. Nebenher wurde über die Semantik von Begriffen wie „Kümmeltürke“, „Nigger“ und „Schwule“ reflektiert und allerhand gesagt, was man nicht sagen darf. Wer Lust auf knifflige, und nicht gerade plakativ simple Überlegungen hat, kann den Text auf dem Denkfixer-Blog oder hier

OO.Sprache

oder hier

Was man sagen darf

jetzt nachlesen.

Dann weiß man Bescheid. Und stellt fest: Die Dinge sind kompliziert!

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2 Kommentare - “Was man sagen darf”

  1. joulupukki Says:

    Und verlinken ist mindestens so kompliziert, wie political correctness. Das mein ich jetzt fast gänzlich unzynisch. Auch da ist es ja verpönt alles zu verlinken. Oder – ums philosophisch auszudrücken – es darf mit den entsprechenden wenns und abers ALLES verlinkt werden. Seiten zu rechtem Gedankengut sollten vom politisch korrekten Netzbürger z.B. nicht nur mit ganz gewichtigen Wenns&Abers verlinkt werden. Man will den Herrschaften ja nicht zur Suchmaschinen Optimierung verhelfen. Aber der Herr Haneld ist da glaub ich gänzlich unbescholten, den könnte man so ein bisschen Traffic schon gönnen.


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