„Au! Auaahhh!“ –„Tut’s weh?“ fragte die junge, kräftige Dame interessiert, vor der ich ausgeliefert und entblößt hingegossen auf der Streckbank lag, und stach mir weiterhin genüsslich lange Nadeln in meine empfindlichsten Teile, das große, gut durchblutete Ohr etwa oder diese eine feine, zarte Stelle, wie heißt die jetzt, da ganz hinten unten, unterhalb des Fußknöchels, [...]
Archiv für Oktober 2011
Kreisförmiger Bildungsweg (Alles hängt zusammen)
31. Oktober 2011Frühstückskriminalistik (Die lügnerische Tochter)
24. Oktober 2011So ginge es natürlich auch. (Foto-Quelle unbekannt, natürlich) Herrlich kommodes, besinnliches Eheleben: Am Wochenende nach dem Frühstück beim Kaffee sitzen und, obwohl wir beide nicht katholisch sind, die Samstagsausgabe der „Rheinischen Post“ teilen. Egal, gerade deswegen: Katholisch erwachsen gemeinsame Zeitungslektüre, einhellig zwischen Weltverachtung und Realitätsverblüffung, Lachen und Kopfschütteln, Suizidneigung und Lebensjubel, usw. – Der Blick [...]
Letzte Ausfahrt Lummerland
24. Oktober 2011Ein bucklicht Männlein steht im Fernseh, leider nicht still noch stumm. Trug er nicht einst ein rotes Mäntelchen? Wuchs ihm nicht die Nase lang? Ich kenn ihn noch aus Kindertagen. Er war der Vorgänger von Helmut Kohl, glaub ich, ein Kinderschreck zwar, aus frühen Zeiten der Not, das ja, aber lieb letztendlich, wussten wir doch: [...]
Über sprachliche Verbringungsarten
13. Oktober 2011Meinen Abi-Nachhilfis, die im Migrationshintergrundsumpf stecken geblieben sind, pflege ich immer zu predigen: Leute! Kiddos! Bambini! Çocuglarım! أطفال – lernt mit Fleiß fremde Sprachen! Wobei ich mit „fremd“ jetzt durchaus nicht eure Muttersprache sowie die einstweilen hiesige meine, die solltet ihr eh beherrschen, sondern noch ganz andere! Pfingstliche Polyglossalie gehört zu den skills, die ihr [...]
Romantik? Is’ mit Sehnsucht, oder? (Aus meinem Tagebuch)
10. Oktober 2011Polaroid von mir: Da kommt der König des Geddo! Altmagister Kraska walzt nächtens zu fuß, majestätisch seinen Embonpoint vor sich herschiebend wie den Bug eines äußerst selbstbewussten Öltankers, leicht schwankend über den Brückenplatz, steuert eine Gruppe schwarzer, des nachts aber noch erheblich schwärzer wirkender Ganja-Anbeter und Vielbier-Trinker an, teilt diese wie das Rote Meer, schreitet [...]
Vermischtes aussm Geddo
2. Oktober 2011Die Gattin schätze ich unter anderem wegen ihrer Durchsetzungsfähigkeit, was manche für ein anderes Wort für Dominanz halten. Ihre Strenge macht auch vor Dingen nicht halt. Ich habe frisches Backwerk zum Frühstück mitgebracht, das auf dem Teller das Kunststück fertig bringt, einerseits noch ofenwarm, andererseits aber schon elend pappig und zäh dahinzusemmeln. Die Gattin säbelt [...]
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