Archiv für März 2010

Im Frühlings-Delyrium

19. März 2010

Zweifellos ein Rätsel der Natur: Die Bäckerladen-Mädchenblüten-Korrelation, auch Bäckerblumen-Konstante genannt. Jeder Statistiker wird es bestätigen: Man mag zum Vergleich heranziehen, was man will – Metzgereien, Parfümerien, Schuhgeschäfte, Baumärkte, egal: Es sind die Bäckereiläden, in denen grundsätzlich die hübschesten, anmutigsten, natürlichsten und nettesten Ladenfräuleins arbeiten! „Im Schatten junger Mädchenblüte“ (Marcel Proust) kauft man gern seine blonden [...]

Chrash test dummy beim Pizza-Test

17. März 2010

Also, auf was für Quatsch man immer kommt, oder? In jungen Jahren kaprizierte ich mich zu meiner Unterhaltung gern darauf, vor Publikum völlig unhaltbare Thesen und Theorien aufzustellen, und zwar je unsinniger, desto leidenschaftlicher und apodiktischer vorgetragen. So posaunte ich beispielsweise einmal die empirisch sparsam untermauerte Behauptung in die Welt, je schäbiger, billiger, mieser, desolater, [...]

Geld. Langweilig, aber wichtig…

12. März 2010

Klar, das glaubt man jetzt nicht. Philosophen, Essayisten und ätherische Schöngeister, die eine Hymne auf ihren Steuerberater schreiben, gibt’s eher selten. Ich bin so einer und schrie b grad auf dem Qype-Forum dieses: Geld, Geld, ja, ja. Dolle Sache, weiß ich. Wenns fehlt, kann das schon mal sehr ärgerlich sein und schwer nerven. Ich kenne [...]

Da gäht därr Post ab durrch där Däcke, liebä Froindä!

8. März 2010

Wer das noch nicht gesehen/gehört hat, hat den Trend verpennt: „Hey, hey, wos is därr los!“ plärrt Pavel Popolski frenetisch in den brutalstslawisch losfetzenden Bläser-Funk der eineiigen (wenngleich nur durch karierte Saccos verähnlichten) Sauf-Zwillinge Henjek & Stenjek hinein;  der kleine Brudärr Janusz, ohne Alk extrem schüchtern und verdruckster Träger beige-farbener Pullunder mit Rautenmuster, „därr trubste [...]

Wenns ihn nur gäbe (Dies irae)

8. März 2010

Schlimm genug so schon, das Leben in der Desorientierungstufe: Als pickliger Präpubertätspumpernickel stiefelt man verwirrt, ängstlich und, innerlich extrem zartbesaitet, trotzig durchs Labyrinth der Lebensanforderungsprofile und weiß nicht recht, wohin mit sich. Und wie behält man die Nase im Wind bzw. wenigstens einigermaßen oben, wenn einem zum Heulen ist? Zwischen Dudelfunk, Doubleschule und Dübeldiplom heißt [...]


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